Weinbaubegrünung und Blühmischungen

Unsere artenreichen Weinbau Mischungen sind an die Besonderheiten des Weinbaus angepasst. Sie lockern durch Ihre tiefe Durchwurzelung den häufig stark verdichteten Boden und verbessern ihn nachhaltig. Gleichzeitig werden durch die bunte Blütenvielfalt nützliche Insekten gefördert. Durch eine geeignete Begrünung kann außerdem die Befahrbarkeit von Steillagen deutlich verbessert werden. 

Die Wolff-Mischung besteht aus ein- und mehrjährigen Pflanzen mit unterschiedlichen Wurzeltiefen und fördert so die Bodenfruchtbarkeit. Sie zeichnet sich durch eine hohe Pflanzenvielfalt und einen hohen Leguminosenanteil aus. Das reichhaltige Kräuter- und Blütenangebot bietet ganzjährig Lebensraum und Nahrung für Nützlinge und Insekten.

SaatstärkeSaattermin
40 kg/haApril - Mitte August
20 %Pannonische Wicke7,5 %Bokharaklee
15 %Esparsette 7,5 %Alexandrinerklee
10 % semopur 6.3 Würzfuttermischung5 %Perserklee
10 %semopur 8.1 Bienenweide5 %Gelbklee
7,5 %Luzerne 2,5 %Phacelia
7,5 %Inkarnatklee 2,5 %Schwedenklee

 

Mehrjährige, optisch ansprechende, blütenreiche Weinbergmischung mit 88% Leguminosen und zahlreichen Kräutern. Das reichhaltige Kräuter- und Blütenangebot bietet ganzjährig Lebensraum und Nahrung für Nützlinge und Insekten. Die Mischung wird je nach Bedarf gewalzt oder gemulcht. Um einen mehrjährig ansprechenden Aufwuchs zu gewährleisten, wird empfohlen, die Mischung einmal pro Jahr vollständig aufwachsen und aussamen zu lassen.

SaatstärkeSaattermin
30 kg/haApril - Mitte August
30 %Rotklee0,4 %Klatschmohn
28 %Luzerne 0,3 %Borretsch
18 %Alexandrinerklee0,3 %Kümmel
12 %Inkarnatklee0,2 %Wilde Möhre 
5 %Buchweizen 0,2 %Schafgarbe
2,2 %Kornrade 0,2 %Kl. Wiesenknopf
1 %Fenchel 0,1 %Kornblume
1 %Dill 0,1 %Futtermalve
0,5 %Phacelia 0,1 %Echte Kamille
0,4 %Ringelblume

Diese Mischung eignet sich besonders zur niedrigen Begrünung im Obst- und Weinbau. Die enthaltenen Gräser sind horstbildend, ausläufertreibend und bilden eine dichte Narbe mit guter Befahrbarkeit. Bei wenig Düngung ist der Pflegeaufwand gering.

SaatstärkeSaattermin
40 kg/haMitte April - Mitte August
30 %Rotschwingel
20 %Dt. Weidelgras
20%Rohrschwingel
15 %Schafschwingel
8 %Wiesenrispe
5 %Rotes Straußgras
2 %Weißklee

Diese Weinbergbegrünung ist optimal für eher trockene Lagen geeignet. Um einen Wassermangel der Reben zu vermeiden ist es sinnvoller Mischungen ohne Luzerne zu nutzen, um den Nährstoff- und Stickstoffgehalt des Bodens zu erhöhen und zu stabilisieren. Durch die homogene Körnung der Mischung wird die Aussaat erleichtert.

SaatstärkeSaattermin
30 - 40 kg/haApril - Ende August
15 %Esparsette5 %Phacelia
15 %Buchweizen5 %Öllein
13 %Inkarnatklee5 %Gelbklee
10 %semopur 8.1 Bienenweide5 %Kresse
7 %Serradella5 %Alexandrinerklee
5 %Weißklee3 %Perserklee
5 %Bokharaklee2 %Hornschotenklee

Winterharte Begrünung für Obst- und Weinbau. Die Einklang sorgt für eine tiefe und intensive Durchwurzelung und verringert dadurch die Nitrat-Auswaschung und Bodenerosionen. Aufgrund der unterschiedlichen Komponenten wird die Bodenfruchtbarkeit erhöht und Humus aufgebaut. Die Biodiversität wird gefördert.

SaatstärkeSaattermin
40 - 50 kg/haEnde August - Ende Oktober
30 %Winterroggen 3 %Leindotter
17 %Inkarnatklee2 %Phacelia
12 %Wintererbse2 %Ölrettich
12 %Pannonische Wicke1 %Winterraps
10 %W. Weidelgras1 %Gelbsenf
8 %Bokharaklee

Diese einjährige Brachebegrünung bietet den ganzen Sommer ein reichhaltiges Angebot an Pollen und Nektar für Bienen, Wildbienen, Hummeln und weitere Insekten. Für sie ist ein ausreichendes und kontinuierliches Trachtangebot nicht nur im Frühjahr sondern auch in den Monaten Juni bis August existenziell. Diese Bestäuber leisten einen unersetzbaren Beitrag für die Befruchtung von Nutz- und Wildpflanzen. Als relativ früh und lang blühende Pflanzen sind Phacelia, Gelbsenf und Buchweizen enthalten, später blühen Borretsch, Inkarnat- und Alexandrinerklee. Besondere Farbtupfer sind die Malven, Ringelblumen, sowie die Kornblumen und die Kulturmalve. Darüber hinaus wertet die farbenfrohe Mischung das Landschaftsbild, besonderes in den vom Ackerbau geprägten Gebieten, sehr auf. Die Mischung enthält viele Feinsämereien, weshalb eine sorgfältige Saatbettbereitung unbedingt empfohlen wird.

SaatstärkeSaattermin
15 kg/haab Mitte Mai
Friert über Winter ab.
22 %Buchweizen3 %Gelbsenf
20 %Phacelia2 %Schwarzkümmel
15 %Inkarnatklee2 %Ölrettich
7 %Kümmel2 %Fenchel
7 %Sparriger Klee2 %Sonnenblume
5 %Serradella2 %Dill
5 %Ringelblume 1 %Kulturmalve
4 %Koriander1 %Borretsch

Für Insekten wie Bienen und Hummeln bietet diese mehrjährige Bienenweide über mehrere Sommer ein vielfältiges Trachtangebot. In der Mischung sind Phacelia, und Buchweizen enthaltenen die bereits früh und über lange Zeit blühen, während Borretsch und Inkarnatklee erst später blühen. Die Mischung enthält viele Feinsämereien, weshalb eine sorgfältige Saatbettbearbeitung unbedingt empfohlen wird. Durch ihre vielen bunten Blüten wertet diese Mischung das Landschaftsbild optisch auf. Der Aufwuchs ist jedoch nicht zur Futternutzung geeignet.

SaatstärkeSaattermin
20 - 25 kg/haab Mitte Mai
10 %Buchweizen4 %Weißklee
10 %Esparsette3 %Kornblume
8 %Inkarnatklee3 %Gelbklee
8 %Koriander3 %Rotklee (d)
6 %Phacelia2 %Schwarzkümmel
6 %Sonnenblume 2 %Dill
6 %Luzerne1,5 %Schafgarbe
5 %Ringelblume1,5 %Wilde Möhre
5 %Borretsch1 %Malve
5 %Bokharaklee0,5 %Klatschmohn
5 %Kümmel0,5 %Kornrade
4 %Serradella

Mit FAKT wird das baden-württembergische Förderprogramm für Agrarumwelt, Klimaschutz und Tierwohl beschrieben. Im Rahmen unterschiedlicher Maßnahmen zur Brachebegrünung wurden die Mischungen M1 und M2 entwickelt. Ziel ist es, dass zwischen Juni und September mindestens 10% des Gesamtbestandes blühen. Um dies zu erreichen enthalten die Mischungen Phacelia, Gelbsenf, und Buchweizen die früh und lange blühen. Nachfolgend blühen Sorten wie Borretsch und Kornblumen und am Ende die Kleearten. Für besondere Farbtupfer sorgen Klatschmohn, Sonnen- und Ringelblumen.

Diese Blühmischung enthält Kreuzblütler und Buchweizen und ist nicht zur Futternutzung geeignet.

SaatstärkeSaattermin
15 kg/haApr - Mai
22,5 %Buchweizen4 %Öllein
12 %Sonnenblume3 %Ringelblume
10 %Phacelia3 %Koriander
8 %Inkarnatklee2 %Ramtillkraut
6 %Sommerwicke2 %Ölrettich
6 %Kornblume2 %Gelbsenf
5 %Perserklee2 %Dill
5 %Fenchel2 %Borretsch
5 %Esparsette0,5 %Klatschmohn
*Aus ökologischer Vermehrung. Mischungs- und Sortenänderung vorbehalten.

Mit FAKT wird das baden-württembergische Förderprogramm für Agrarumwelt, Klimaschutz und Tierwohl beschrieben. Im Rahmen unterschiedlicher Maßnahmen zur Brachebegrünung wurden die Mischungen M1 und M2 entwickelt. Ziel ist es, dass zwischen Juni und September mindestens 10% des Gesamtbestandes blühen. Um dies zu erreichen enthalten die Mischungen Phacelia, Gelbsenf, und Buchweizen die früh und lange blühen. Nachfolgend blühen Sorten wie Borretsch und Kornblumen und am Ende die Kleearten. Für besondere Farbtupfer sorgen Klatschmohn, Sonnen- und Ringelblumen.

Mischung ohne Kreuzblütler, ohne Buchweizen. Die Blühmischung ist nicht zur Futternutzung geeignet.

SaatstärkeSaattermin
15 kg/haApr - Mai
17 %Sonnenblume5 %Perserklee
12 %Phacelia5 %Koriander
10 %Öllein5 %Fenchel
10 %Inkarnatklee 5 %Esparsette
7,5 %Ramtillkraut3 %Borretsch
6 %Sommerwicke 2 %Dill
6 %Ringelblume0,5 %Klatschmohn
6 %Kornblume
15 %Gelbsenf2 %Fenchel
12 %Waldstaudenroggen2 %Winterraps
10 %Buchweizen1,5 %Kornblume
8 %Inkarnatklee1 %Hornschotenklee
7 %Koriander1 %Bokharaklee
6 %Sonnenblume1 %Wundklee
4 %Esparsette1 %Wilde Möhre
4 %Winterrübsen1 %Kümmel
3 %Luzerne0,5 %Weißer Steinklee
3 %Saatwicke0,5 %Wiesenmargerite
3 %Kornrade0,5 %Wiesenflockenbume
3 %Borretsch0,3 %Gemeiner Natternkopf
3 %Kresse0,3%Klatschmohn
2 %Rotklee0,2 %großblütige Königskerze
2 %Winterwicke0,1 %Dost
2 %Phacelia0,1 %Schafgarbe